Revanche gerade so geglückt

Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die Volleyball-Damen in den Saison-Endspurt. In sechs hintereinanderfolgenden Wochenenden gilt es nun, sechs Spieltage zu bestreiten. Den Beginn machte diesen Sonntag ein Heimspiel gegen die Damen des USC Freiburg. Im Hinrundenspiel mussten die Weingartnerinnen sich 2:3 geschlagen geben. Dies wollte man in der zweiten Begegnung besser machen. Beim Einspielen gab es leider schon den ersten Dämpfer, als sich Außenangreiferin Nadine Tacke verletzte und an einen Einsatz im Spiel erst einmal nicht zu denken war.

Mit veränderter Aufstellung erspielten sich die Gastgeberinnen eine – so wirkte es – mühelose 2:0-Führung (25:18, 25:14). Nach den ersten beiden Sätzen schien eine gelungene Revanche in greifbarer Nähe. Im dritten Satz schlichen sich dann mehr und mehr Eigenfehler ein. Die Abwehr war einen Schritt zu spät, die Angriffe nicht platziert genug, der eigene Block nicht geschlossen und der gegnerische Block dafür umso präsenter. Letztendlich mussten die Weingartnerinnen den Satz mit 23:25 abgeben. Das sollte noch nicht die schlechteste Leistung in diesem Spiel gewesen sein. Im vierten Satz wurden fast alle möglichen Fehler ausgepackt, die man beim Volleyball so machen kann. Nach einem zwischenzeitlichen Stand von 9:19 schien der Satz klar an die USC-Damen gehen. Das wollten sich die Weingartnerinnen dann doch nicht gefallen lassen und starteten kurz vor knapp eine Aufholjagd. Doch leider reichte es nur zu einem Endstand von 22 zu 25. Beflügelt durch die letzten Minuten des vierten Satzes ließen die Damen im Tiebreak nichts mehr anbrennen und konnten die Freiburgerinnen durchgehend bis zum 15:12 auf Abstand halten.

Der 3:2-Sieg (25:18 25:14 23:25 22:25 15:12) bringt 2 Punkte auf das Konto der Weingartnerinnen. Weiter geht die Punktejagd am kommenden Samstag bei der zweiten Damenmannschaft des SVK Beiertheim. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Südwesthalle in Karlsruhe (Joachim-Kurzaj-Weg 5, 76189 Karlsruhe-Oberreut).

 

Für den TSV haben gespielt:

Zuspiel: Gloria Heller
Diagonal: Tanita Witt
Mitte: Lara König, Sandra Przybulewski, Corinna Schiefer
Außen: Saskia Seiwert, Nadine Tacke, Cornelia Glitz
Libero: Lisa Weiß

Coaches: Ana Skrenkovic, M. Tacke, Dominic Wagner